Gefahren durch Elektrosmog

Moderne elektrische und elektronische Geräte gehören heute zum Alltag. Handy, Notebook, Tablet & Co. sind heute unerlässlich.

Morgens weckt der Radiowecker, abends läuft der Fernseher, bei der Arbeit sitzt man am Monitor. Elektrische, elektromagnetische und magnetische Felder existieren von jeher, hatten aber noch nie ein solches Ausmaß. Die wenigsten Menschen machen sich Gedanken darüber. Dabei sind die Auswirkungen von Elektrosmog nachweislich gesundheitsschädlich. Noch lange sind nicht alle Auswirkungen auf die Gesundheit bis ins Letzte erforscht.

Stress für den Organismus

Elektrosmog bedeutet Stress für den Organismus. Hochfrequente Strahlen wirken leise, unspürbar, geruchlos und unsichtbar. Wahrgenommen werden dagegen Auswirkungen wie innere Unruhe oder Schlafstörungen. Knochen, Drüsen, Organe und Immunsystem sind mit der Unmenge von hochfrequenten Strahlen überfordert. Der Medizinphysiker Dr. Lebrecht von Klitzing fordert als Konsequenz wissenschaftlicher Untersuchungen, das für neue Technologien beim Mobilfunk und ähnlichen Techniken eine „systematische Grundlagenforschung betrieben“ wird, bevor sie auf den Markt kommen.

Aus den USA, Skandinavien und Deutschland liegen Studien über die Zunahme bestimmter Arten von Krebs, psychische und psychosomatische Krankheiten bei hoher Belastung durch solche Strahlungen vor. Ist schon die Wohnnähe zu Hochspannungsleitungen und Sendemasten belastend, so belastet der ständige Gebrauch vom Smartphone und Tablet zusätzlich über jede Reizschwelle hinaus. Eine US-Studie belegt, dass besonders Kinder gefährdet sind, da der kindliche Organismus weit mehr Mikrowellenstrahlung absorbiert als der des Erwachsenen. Kinder, die von klein auf Elektrosmog durch elektronische Geräte und mehr ausgesetzt sind, sind erheblichen Gesundheitsrisiken ausgesetzt.

Was lässt sich tun?

Auf das moderne Informations- und Kommunikationswesen wollen und können wir nicht verzichten, ebenso wenig auf all die hilfreichen elektrischen Geräte in Büro und Haushalt. Doch die Belastung durch Elektrosmog kann begrenzt werden. Im Schlafzimmer sollte ganz auf dauerhaft betriebene elektrische Geräte verzichtet werden. Auch das Handy muss nicht neben dem Bett liegen. Beim Betrieb von Notebooks daheim, sollten diese möglichst über das Kabel betrieben werden.

Ausschalten statt Standby reduziert nicht nur die Stromrechnung, sondern auch die Elektrosmog-Belastung. Nicht jedes kleinste Detail muss gleich über das Smartphone ausgetauscht werden. Macht es nicht vielleicht mehr Spaß, sich mit Freunden zu treffen und auszutauschen? Mit dem Elektrosmog müssen wir leben, aber wir müssen ihn nicht übermäßig verstärken. Geobiologe