Blogbeiträge – Aus alt mach neu

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Blogs leben von ihrer Aktivität. In regelmäßigen Abständen werden neue Beiträge erfasst, um alte Leser zu unterhalten und neue Leser anzuziehen.

Die alten Posts verschwinden hierbei schnell in der Vergessenheit. Wie viele aktuelle Artikel auf der jeweiligen Startseite angezeigt werden, hängt vom jeweiligen Blogbetreiber ab. Meist sind es um die vier Artikel, welche sofort sichtbar sind. Die restlichen Posts können dann nur noch über die Unterseiten des Blogs abgerufen werden. Die Leser lesen zudem meist nur die aktuellsten Artikel, wodurch ältere Posts stark vernachlässigt werden. Wie tiefer im Blog verschwunden, desto unsichtbarer wird der Artikel für die Besucher.

Über Verlinkungen in neuen Posts können die alten Blogeinträge etwas Aufmerksamkeit erhalten. Dennoch ist es nicht ratsam, bei einer Anzahl von möglicherweise 1000 Artikel alle zu verlinken, da dies schnell zu Unübersichtlichkeit führt. Zudem ist es wichtig, dass der Kontext passt, damit die Verlinkung sinnvoll ist.

Möchte der Blogbetreiber alte Blogartikel wieder hervorheben, müssen zunächst die Artikel bestimmt werden. News-Artikel machen nur sinn, wenn die Relevanz zum Thema vorhanden ist. Eine Verlinkung von neutralen Artikeln verlangt hingegen keine zeitliche Begrenzung.

Links und Übersichtsseite für eine bessere Ordnung

Existiert ein Artikel mit einer häufigen Aufrufzahl mitsamt einiger externer Links, kann dieser leicht gestärkt werden. Beispielsweise kann das Thema in einem aktuellen Post noch einmal aufgegriffen und ein Verweis auf den alten Post getätigt werden.

Ebenfalls ist eine Übersichtsseite eine gute Möglichkeit, ein Thema interessant zu gestalten. Die Übersichtsseite hilft, das Thema groß zusammenzufassen und die einzelnen Posts auf ihr zu verlinken. Auch „Best-of“-Seiten helfen, die beliebtesten oder meistbesuchten Artikel zu finden.

Verknüpfung mit Social Media Accounts

Ist ein Social Media Account wie beispielsweise eine Facebook-Fanseite vorhanden, kann diese genutzt werden, um Leser auf den Blog zu ziehen. Auf diesem können in regelmäßigen Abständen die aktuellen Posts veröffentlicht werden, um Interessenten zu gewinnen. Auch ältere Posts können mit der eigenen Facebook-Seite angeworben werden, um neue Leser die alten Posts schmackhaft zu machen.

Der Postzeitpunkt des Blogartikels spielt hierbei keine Rolle, sodass sogar relativ alte Posts veröffentlicht werden können. Wie oft ein Post auf der Fanseite gezeigt wird, hängt hierbei vom Seiten- bzw. Bloginhaber ab.

Zahlreiche Möglichkeiten für ein Revival

Um aus alten Posts doch noch Profit zu schlagen, existieren zahlreiche andere Möglichkeiten. Dennoch darf die Chance nie übersehen werden, alle zutreffenden Möglichkeiten zu nutzen. Neuer, hochwertiger Content hält zwar den Blog am Leben. Dennoch besitzt alter Content einen hohen Mehrwert, welcher nur darauf wartet, auf interessierte Leser zu treffen. Welche weiteren Möglichkeiten existieren, schreiben beispielsweise andere Blogger.

Hier noch 3 wichtige Tipps für gute Blogartikel

  1. Keep it Simple: Deine Leser haben nicht immer viel Zeit um lange Beiträge zu lesen. Mach ihnen direkt klar um was es geht, was sie davon haben und was sie dafür tun müssen. Das heißt aber nicht, dass ausführliche Beiträge keinen Platz in deinem Content-Mix hätten, im Gegenteil. Besonders bei Evergreen Content solltest du auf einen gewissen Umfang und Tiefe achten.
  2. Lesbarkeit: Kurze Sätze und Absätze, Hervorhebung wichtiger Elemente durch Fettschrift oder Unterstreichung erleichtern das Scannen von Texten, das habe ich oben bereits gesagt. Gute Lesbarkeit erzielst du aber auch durch das Weglassen von Jargon, (nicht erklärten) Fachbegriffen und Füllwörtern. Letztere strecken deinen Beitrag zwar in der Länge, dahinter steckt aber kein Inhalt, womit ich dich wieder auf Punkt 1 verweise.
  3. Rechtschreibung: Korrekturlesen ist auch beim Bloggen wichtig. Fehler fallen auf, wirken unprofessionell und bleiben im Gedächtnis deiner Leser. Darauf spielt auch das Sprichwort „Der erste Entwurf ist immer Mist“ an. Korrigieren, Umschreiben, Umdenken, Umstrukturieren verbessert so gut wie immer die Qualität eines Artikels.