PC-Welt warnt Anwender, sich durch eine geschickt in Szene gesetzte Online-Berichterstattung eines Boulevard-Magazins Malware einzuhandeln.
Berichtet wurde, dass von dem ehemaligen Germany´s Next Topmodel-Kandidatin Gina-Lisa ein Sex-Video im Internet kursieren soll. Das Video hätte sie mit ihrem damaligen Freund gedreht. Dann es sei dem Ex gestohlen und ins Internet gestellt worden.
Es wird heiß diskutiert, wo nun dieses angebliche Video zu finden sei. Da bislang keine Suche danach erfolgreich war lässt vermuten, dass an dem Wahrheitsgehalt der Meldung zu zweifeln ist und einziges Ziel sein könnte, Gina Lisa ins medienwirksame Gespräch zu bringen.
Die Google-Aufrufe nach diesem Video zeigen deutlich eine steigende Tendenz. PC-Welt stellte dabei aber fest, dass Trittbrettfahrer versuchen, ein Trojanisches Pferd auf die heimischen Rechner zu schicken. Auf einer glaubwürdig erscheinenden Website wird beispielsweise dem Besucher dieses Video scheinbar angeboten. Vorab muss er einen Codec downloaden, in welchem eine Setup.exe-Datei versteckt ist. Wer diese Datei öffnet, installiert sich dann automatisch einen Trojaner namens “Zlob” auf seinem Rechner.
Immer wieder mussten solche Betrügereien festgestellt werden. Letztmalig war das bei der Fußball-EM der Fall. Ziel ist, die Rechner auszuspionieren, um so an persönliche Daten zu gelangen.
Grundsätzlich sollte man sich nicht von solchem Hype anstecken lassen und Suchmaschinen nicht nutzen. Wichtig ist auch, dass eine Antivirensoftware installiert ist, die ständig auf dem neuesten Stand ist.
Schade, dass in dem Bericht von Bild.de auf diese Gefahr nicht hingewiesen wird, die Leser ihre Zeit nach der Gina Lisa Lohfink Videosuche verschwenden und ihren Rechner und ihre persönlichen Daten möglicherweise gefährden.
News zum Thema:
http://www.pcwelt.de/start/sicherheit/firewall/news/165910/sex_video_von_gina_lisa_lockt_angreifer/
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July 21st, 2008
Redaktion
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