Deutschland hat einen neuen Prepaid-Discounter für mobiles Telefonieren und mobiles Surfen. Seit dem 1. Februar ist o.tel.o als Billig-Marke von Vodafone mit einem Einheitstarif am Markt.
Die Kunden des Netz-Discounters müssen sich für die Basisleistungen eigentlich nur die Zahl Neun merken. Eine Gesprächsminute am Handy kostet 9 Cent – dabei ist es egal, in welches deutsche Netz telefoniert wird. Jede SMS kostet hier 9 Cent und auch jede Minute, in der über o.tel.o das Internet genutzt wird, belastet das Portemonnaie mit 9 Cent. Um MMS-Mitteilungen versenden und empfangen zu können, muss zunächst ein Zugang über event.otelo.de gebucht werden. Jeder MMS-Versand kostet dann 39 Cent. Sollte einmal die Kundenbetreuung kontaktiert werden müssen, kostet das gleich stolze 49 Cent pro Minute.
Die Prepaid-Cash-Karten sind – wen wundert’s – mit einem Guthaben von 9, 19 und 29 Euro zu haben. Es gibt sie unter anderem bei Euronics, Promarkt, MediaMarkt und Saturn. Wer über 18 Jahre alt ist und ein Girokonto hat, kann das Guthaben auch über Bankeinzug auffüllen lassen. Bevor diese Zahlungsweise akzeptiert wird, soll o.tel.o allerdings eine Bonitätsprüfung vornehmen.
Mit dem Tarif des neuen Prepaid-Discounters kann auch ohne weiteres Freischalten ins Ausland telefoniert werden. Dann allerdings ist es mit den Neunen vorbei. Für Gespräche in Mitgliedsstaaten der EU fallen 51 Cent pro Minute an, eingehende Gespräche kosten für den gleichen Zeitraum 22 Cent. Den Kunden sind kaum Grenzen gesetzt; sie können in über 130 Länder rund um den Globus telefonieren. Diese Freiheit hat allerdings ihren Preis – bis zu 5,63 Euro pro Minute für abgehende und 1,84 Euro pro Minute für ankommende Gespräche. Auch ins Internet kann der Kunde sich im Ausland ohne große Umstände einwählen. Die Kosten werden dann allerdings nicht pro Minute, sondern nach Volumen abgerechnet. 50 KB kosten innerhalb der EU 17 Cent.
(Quelle)
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February 15th, 2010
Redaktion
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