Für den allseits bekannten und gerne genutzten Flashplayer veröffentlich Adobe in regelmäßigen Abständen Updates.
Dies ist von einiger Bedeutung, da Kriminelle den Flashplayer immer häufiger als Angriffsziel ihrer Aktivitäten ins Auge fassen. Heute sind es nicht nur die bekannten Browser, die solchen Attacken ausgesetzt sind. Wer als User versäumt, seine Software auf dem aktuellen Stand zu halten, wird früher oder später Probleme bekommen. So konnte Adobe zum Beispiel Lücken schließen, die es Hackern möglich machen, mittels infizierter Flashfilmchen (z.B. auf Youtube) Schadcodes auf den Computer des Users zu laden. Durch diese Codes können sowohl Spionageprogramme installiert werden, als auch die Einbeziehung des Rechners in ein weltweit agierendes Bot-Netz als sogenannter Zombie-Computer erfolgen. Das neue Adobe Update mit der Versionsnummer 901150 sollte daher unbedingt zur Installation kommen.
Gefährliche Media-Player
Allerdings kann auch andere Software aus dem Multimediabereich gefährlich sein. Ob Real Player oder Winmap, es sollte immer eine neue Version auf dem Rechner installiert sein. Die Sicherheitsexperten Secunia wiesen jetzt anhand einer Studie nach, dass eine Lücke im QuickTime drei Mal mehr die Gefahr birgt, von Hackern ausgenutzt zu werden, als es beim Internetexplorer der Fall ist. Gemäß der Studie sind ein Drittel sämtlicher QuickTime-Installationen Älteren Datums, bei Winmap sind es mehr als ein Viertel.
System auf fehlende Patches testen: Secunia Software Inspector zum Download
http://www.oncomputer.de/c/12/51/88/16/12518816,pt=self,si=1,topic=12297898.html
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January 22nd, 2008
Redaktion
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