Samsung S 9110 - Das Handy fürs Armgelenk
Tja, was soll man davon halten? Ein Handy fürs Handgelenk? Sorry, für Leute, die eine Brille tragen, ist so ein Watchphone definitiv schon mal nichts. Alles viel zu klein! Wer soll diese winzigen Zahlen lesen und wer hat so grazile Finger, dass er damit mal eben ganz problemlos eine SMS versenden kann?
Zugegeben, die meisten Leute brauchen natürlich keine Brille, sondern sie haben Adleraugen. Aber macht das das
in irgendeiner Form praktischer? Man kann ja verstehen, dass es zu Weihnachten ganz gut verkauft worden ist. Es ist zweifellos als Geschenk “mal was anderes”, man kann es als echtes Spielzeug für Erwachsene betrachten und als Geschenk zeugt es von einer gewissen Großzügigkeit. Immerhin kostet das Handy am Lederarmband ohne Vertrag über 600 Euro. Doch irgendwann ist Weihnachten vorbei – kommt dann die Ernüchterung?Das Watchphone ist mit seinem knapp 12 Millimeter flachen Handy schon ein Hingucker, das beißt keine Maus den Faden ab. Bedient wird es über einen Touchscreen, der aus einem extraharten, kratzsicheren Glas hergestellt ist. Die Auflösung liegt bei 176 x 220 Pixeln und bietet über 260.000 Farben. Der Screen weist eine Diagonale von 4,47 Zentimetern auf.
Verglichen mit einem iPhone leistet das Watchphone von Samsung nicht so furchtbar viel. Telefonieren, SMS versenden und die Zeitablesefunktion sind die Hauptmerkmale. Ansonsten gehört noch ein MP3-Player dazu, ein Lautsprecher und natürlich Bluetooth. Es würde ja auch wirklich zu blöd aussehen (und dazu extrem unpraktisch sein) wenn man beim Telefonieren die ganze Zeit die Uhr ans Ohr halten müsste! Also kann man das Samsung S 9110 ernst nehmen oder wird es bald sang- und klanglos vom Markt verschwinden, weil es als Spielzeug einfach viel zu teuer ist? (Quelle)

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