Notebooks: Billig-Geräte schon ab 450 Euro

Ein Laptop, für das man etwa 450 bis 600 Euro ausgibt, leistet zwar beim Surfen und für Office-Anwendungen gute Dienste, für umfangreiche Spiele ist es jedoch eher nicht geeignet.
Meist verfügen die Notebooks für Einsteiger über einen Intel Celeron M mit 1,6 bis 1,8 Gigahertz oder AMD Sempron, selten auch über den Intel Pentium Dual Core. Bei letzterem handelt es sich um einen Doppelkernprozessor. Seine Leistung ist zwischen Celeron und Core 3 Duo angesiedelt. Meist beträgt der Arbeitsspeicher bei diesen Laptops lediglich 1 Gigabyte und im schlechtesten Fall nur 512 MB. Die Festplatte hat oft eine Kapazität, die 80 GB nicht überschreitet. Wenn auch die Hersteller die Laufzeiten der Akkus mit bis zu drei Stunden angeben, ist dies realistisch gesehen oft nicht der Fall. Nach etwa zwei Stunden ist voraussichtlich Schluss.

Systembremsen sind Speicher und Grafik

Kleine Arbeitsspeicher, die in den billigen Notebooks vorhanden sind, stellen den größten Hemmschuh darf. Zwar ist bei Laptops nicht von Festplatten auszugehen, die über 200 GB oder mehr verfügen, allerdings sollte die RAM-Ausstattung ähnlich den normalen Desktop PCs ausfallen. So kann zum Beispiel Vista erst ab 1,5 GB vernünftig laufen. Aufgrund der Tatsache, dass momentan Speichermodule günstig zu haben sind, empfiehlt es sich, das Gerät sofort beim Kauf aufzurüsten. Ein GB kostet etwa 30 Euro, so dass man ohne weiteres 2 GB RAM erwerben kann. Dabei gilt es zu bedenken, dass auch die Grafikeinheit hiervon einen Teil benötigt. Die billigen Notebooks verfügen in den seltensten Fällen bis gar nicht über einen separaten Grafikchip mit eigenem Speicher. Daher muss der Mainboard-Chipsatz diese Aufgabe übernehmen. Die Grafikeinheit stellt sich jedoch unter Vista schnell als verlangsamend heraus. Die Chipsatz-Grafikmodule, die Intel auf dem Markt hat, so zum Beispiel den GMA X3100 oder GMA 950 als dessen Vorgänger, können die 3 D-Effekte von Vista sehr gut darstellen. Von billigen Notebooks mit SiS-Chipsatz oder VIA-Chipsatz sollte man die Finger lassen.

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