Wer mit dem Notebook unterwegs arbeitet, kennt das Problem – das Notebook auf dem Schoß wird warm und das ist unangenehm. Besonders wenn dadurch die Leistung des Net- oder Notebooks eingeschränkt wird und man gerade keinen Tisch zur Verfügung auf dem man das Gerät stellen kann. Zusätzliche Lüfter, die enorm am Akku zehren und über den USB-Anschluss liefen, waren bisher die einzig sinnvolle Lösung, wobei es schwierig wurde, wenn man den USB-Anschluss benötigte, da dieser durch den Lüfter belegt wurde.
Abhilfe kommt von dem Hersteller Hama, der ein neues Kühlkissen anbietet. Das Spezial-Kühlkissen ist laut Angabe von Hama mit einem speziellen Granulat gefüllt, das die entstehende Wärme von Note- und Netbooks bis zu acht Stunden absorbiert. Nach Ablauf dieser acht Stunden soll es laut Hersteller einfach nicht mehr genutzt werden und sich bei einer Temperatur von unter 25 Grad Celsius selbst regenerieren und dann wieder zum Einsatz kommen können.
Angaben, wie lange diese Regenerationsphase dauert, gibt es bisher nicht und auch die Info, ob das Kühlkissen für den Transport gefaltet oder geknickt werden darf, ohne das Granulat zu schädigen, sind ebenso noch nicht vorhanden, wie auch die Informationen, wie die Lebensdauer des Kühlkissens aussieht? Immerhin kostet das Kissen im Fachhandel etwa 25 Euro, dafür sollte es schon längere Zeit Leistung bringen. Zumindest aber der Vorteil, dass man keinen stromfressenden zusätzlichen Lüfter mehr benötigt und so das Note- oder Netbook uneingeschränkt ohne Wärmestau nutzen kann, ist bewiesen.
Problematisch ist lediglich, dass sich an der Unterseite des Note- oder Netbooks meist die Ansaugöffnung des Lüfters befindet, der natürlich freigehalten werden sollte. Weiterhin entsteht die Wärme im Gerät und wurde bisher durch den zusätzlichen Lüfter nach außen geleitet, wodurch sich die Frage stellt, ob ein Kissen wirklich einen kühlenden Effekt haben wird.
(Quelle)
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August 3rd, 2009
Redaktion
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