Verbraucherschützer machen darauf aufmerksam, dass ihrer Meinung nach die neue Prepaid-Handy Flatrate von Aldi Talk nicht nur von Vorteil sei.
Thomas Hagen von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein gab kürzlich in Kiel im Gespräch mit dem dpa-Themendienst zu bedenken, dass sich eine Prepaid-Flatrate zwar für diejenigen eignet, die ihr Handy oft nachladen müssen, für Personen, die lange Zeit mit dem Guthaben der Karte auskommen, eigne sie sich allerdings weniger.
Der besagte Tarif lässt Kunden für 14,99 Euro monatlich ohne Beschränkung ins deutsche Festnetz oder auch mit anderen Nutzern des Aldi-Talk telefonieren. SMS innerhalb dieses Netzes sind ebenfalls aufgrund der Flatrate kostenfrei. Um diese Flatrate nutzen zu können, muss zunächst der Aldi Talk Tarif für einen einmaligen Betrag in Höhe von Euro 14,99 gekauft werden. Danach haben Kunden die Möglichkeit, als zusätzliche Option jeden Monat eine Flatrate zu bestellen. Dies geschieht über eine Hotline, die kostenlos ist. Über diese Hotline ist es dann auch möglich, die Flatrate zu deaktivieren. Die Option der Flatrate bedingt keine Bindung an eine Grundgebühr oder einen Mobilfunk-Vertrag.
Die nicht erforderliche Vertragsbindung dieser Form von Angeboten sei zwar grundsätzlich positiv zu sehen und auch die Kontrolle der Kosten durch ein Prepaid-Handy sei nicht zu verachten, meinte Thomas Hagen. Allerdings gab er daneben zu bedenken, dass es maßgeblich vom Telefonieverhalten eines Verbrauchers abhänge, ob ein bestimmter Handytarif für ihn geeignet sei. Telefoniere ein Kunde sehr oft ins Festnetz sei eine Prepaid-Handy Flatrate zu empfehlen, allerdings stelle sie keinerlei Mehrwert für den Personenkreis dar, der sein Handy nur wenig einsetzt.
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October 1st, 2007
Redaktion
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