(Fast) jeder Virus kann vollständig bekämpft werden
Aus den Kreisen der Firma Panda Security wird gewarnt: Spybot.AKB ist ein Schädlingsprogramm der etwas durchdachteren Art. Bei Öffnen droht ernsthafte Gefahr (und nicht nur eine mittlerweile gängige Verletzung der Privatsphäre). Dieser Gegner tarnt sich perfekt als Chamäleon.
Worin besteht seine Schädigung?
1. Suchanfragen, die der Anwender in eine gewöhnliche Suchmaschine eingibt, werden von Spybot.AKB erkannt und auf schädliche Webseiten umgeleitet.
2. Er verringert die Sicherheitsstufe des PCs.
3. Er wird von der Windows-Firewall als harmlos ignoriert.
4. Die Windows-Funktion, ein Ereignisprotokoll zu erstellen, wird außer Kraft gesetzt.
5. Die Kontrolle der Benutzerkonten wird ausgeschaltet.
Worin besteht seine Tarnung?
Die Hersteller des Virus gehen davon aus, dass jeder Anwender einmal gute Erfahrungen im Internet gemacht hat. Nämlich mit sozialen Netzwerken oder Online-Tauschbörsen. An Nutzer werden E-Mails verschickt, die zum Inhalt haben, jemand wolle sie als Freund in einem Netzwerk hinzufügen. Der Trick: Der Virus befindet sich in einem Anhang (einer fingierten Adressdatei), der tatsächlich unter Verwendung des echten Logos auf die authentischen Seiten von Twitter, Facebook etc. führt. Lässt sich nun jemand ein, auf diese Weise einen Unbekannten zu seinem Freund erklären zu wollen, lädt sich Spybot.AKB unbemerkt herunter und tritt in Aktion. Weiterhin - hier jedoch wird es selbst für den Vorsichtigen tückisch: In den Online-Tauschbörsen wie Bearshare, eMule oder Morpheus kopiert sich Spybot.AKB unbemerkt in die Download-Verzeichnisse. Dort erscheint er dem Beobachter als “Adobe Photoshop”, “Windows 7″, “Google Chrome”-Update oder “Firefox-Security 2.0″-Anwendung.
Worin besteht die Lösung für den aufmerksamen Computerinhaber?
1. Man lade einfach nichts herunter, nur weil es irgendwo bekannt erscheint.
2. Man öffne keine E-Mail, die man nicht erwartet.
3. Man lösche jede Stunde einmal seine Cookies.
4. Man achte darauf, dass sich sein - gutes - Virusprogramm ständig aktualisiert. Das muss nichts kosten: AntiVir hat eine gut funktionierende Beta-Version - vielleicht auch andere.
(Quelle)
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