E-Plus und Base werden wieder als ein Netz gehandelt

Das neue Tarifkonzept “Mein BASE” sollte den Nutzern mehr Freiheit und besseren Service beim mobilen Telefonieren, Surfen und SMS-Versenden bringen.
Das war erklärte Absicht, als der Tarif der Flatrate-Marke von E-Plus am 1. Februar startete und seitdem mit einer freundlichen Tarifblume beworben wird. Dabei steht jedes Blütenblatt für eine Option, die so lange oder so kurz wie gewünscht zum Grundtarif dazugebucht werden kann. Der Grundtarif inkludiert 30 Freiminuten und das kostenlose Versenden von 30 SMS.

Das alles hörte sich vielversprechend an und der Tarif wurde auch eifrig gebucht. Die Freude hatte allerdings schnell ein Ende, als sich herausstellte, dass alle kostenfreien Elemente lediglich innerhalb der BASE-Community genutzt werden durften. Anrufe ins Netz von E-Plus waren dagegen kostenpflichtig. Damit dürften die wenigsten Kunden gerechnet haben. Sie hätten sicher “Mein BASE” nicht für zwei Jahre als Grundtarif in Betracht gezogen, wenn sie von dieser unterschiedlichen Behandlung der Netze gewusst hätten.

Entsprechend groß muss der Protest gewesen sein. Wie der Düsseldorfer Netzbetreiber inzwischen selbst zugibt, hagelte es Beschwerden. Die Kunden beklagten sich persönlich im Shop, sie meldeten sich auf der Hotline und sie machten ihrem Unmut in zahlreichen Foren und Blogs online Luft. Harsche Kommentare gab es auch von Fachmedien wie dem Technik-Verbrauchermagazin “teltarif”. E-Plus muss von dieser Welle der Kritik schließlich doch beeindruckt gewesen sein. Jetzt jedenfalls wurde durch die Blume eingeräumt, dass die tarifmäßige Trennung der Netze Geschichte ist und die kostenlosen Elemente für BASE und E-Plus gleichermaßen gelten.

(Quelle)

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