20 Euro pro Monat (ungefähr): Ein Preis dieser Größenordnung war für lange Jahre Standard, um sich mit dem heimischen PC in das DSL einzuklinken. Die Größe von Notebook- oder anderen flachen Bildschirmen ist ja auch augenfreundlich, mit einer großen Tastatur zu bedienen und überdies erlaubt es der Festnetzanbieter auch, unbegrenzte Datenmengen herunter- bzw. heraufzuladen (das schließt das einfache Betrachten von Videos oder Anschauen, Anhören, Herunterladen von Sendungen, Videos und Filmen aller Art ein).
20 Euro pro Monat (ungefähr): Die Mobilfunkhersteller machen es möglich! Man kann sich nun – für einen ähnlichen Preis, der variieren kann – das komplette Internet überallhin mitnehmen! Und das mit einer filigranen Tastatur und einem Bildschirm, der nicht viel größer ist als ein oder zwei Passfotos. Solange man bestimmte Datenmengen nicht überschreitet, denn dann kostet es mehr. Und solange man eine bestimmte Vertragszeitdauer noch nicht überschritten hat, denn dann kostet das auch mehr (das steht aber in den AGB, also weiß man das ja schon). Ach ja – und schnell geht es auch, so heißt es beim Händler: 21 Megabit pro Sekunde sei überhaupt kein Problem bei HSDPA. Stimmt, in München werden sogar 28,8 angeboten. Was der Händler vielleicht entweder zugibt oder unsicher mit dem Hinweis bedenkt, er sei kein Techniker: Hängt ganz davon ab, wie viele Handy-Nutzer gleichzeitig innerhalb eines bestimmten geografischen Radius im Netz sind. Wenn es dann im Bus plötzlich mehr als fünf Haltestellen dauert, bis sich das E-Mail-Fach auch nur erahnen lässt, ist das kein Wunder, sondern so funktioniert das eben.
2009 übrigens wurden auf dem Luftweg 40 Millionen Gigabyte an Daten (die theoretisch jeder mitlesen kann) übertragen. Man solle sich diese Zahl einmal mit einer Vier und der richtigen Menge an Nullen dahinter vorstellen. Unterwegs? Mit so kleinen Bildschirmen?
(Quelle)
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March 10th, 2010
Redaktion
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