Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (kurz BDVW) beschäftigte sich in einer Umfrage mit dem Thema “Social Media” im geschäftlichen Alltag von Unternehmen; das Bild unter den befragten Firmen war eindeutig: Sie erachten das Thema auch künftig als wichtigen Trend. In der Umfrage wurden insgesamt 136 Unternehmen befragt, dabei sollte sowohl die derzeitige Nutzung, wie auch das künftige Potenzial der sogenannten sozialen Medien – deren populärster Vertreter wohl das Netzwerk “Facebook” ist – untersucht werden. Die wichtigsten Fachbereiche bei Maßnahmen im Bereich der Social Media sind demnach Public Relations und Marketing. Als die Aufgabengebiete, die am häufigsten in den Bereich der sozialen Medien fallen würden, nannten die befragten Firmen vor allem die Kundenbindung, die Pressearbeit sowie das Reputationsmanagement. Die Hauptgründe für die Verwendung von Social Media, so berichtet der BVDW, seien die Verbesserung des Images, die Steigerung der Bekanntheit, das stärkere Einbinden der Kunden sowie die Erschließung von neuen Zielgruppen. Als ein Pflichtprogramm sahen jedoch mehr als 50 Prozent der Befragten Social Media Monitoring nicht an.
Curt Simon Harlinghausen, der Vorsitzende der Fachgruppe für Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft, meint: “Über die sozialen Medien lassen sich viele Interessens- und Nischengruppen identifizieren, die für Public Relations sowie Marketing völlig neue Herausforderungen, aber auch Möglichkeiten bedeuten.” Als einen hochgradig lebendigen Kommunikationsraum beschrieb Anna-Maria Zahn, die Leiterin für Marktforschung in der gleichen Fachgruppe, die sozialen Medien. Damit Unternehmen ihre möglichst ganzheitliche Strategie für das Erreichen ihrer gesetzten Ziele optimieren können, müssten sie ihre Aktivitäten in den sozialen Medien ständig auf Basis aktueller Kennwerte einschätzen und bewerten, sagte sie weiter.
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December 19th, 2011
unicus
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