3d-drucker

Drucken in 3D – dreidimensionale Gegenstände aus Kunststoff

Es klingt wie eine Zukunftsvision aus einem Science Fiction-Film. Dabei handelt es sich nicht um einen Film, sondern um die Realität. Es ist möglich, 3D-Gegenstände zu drucken. Auf Papier drucken kann jeder! Aber dreidimensionale Gegenstände drucken konnte bisher niemand.

Mit dem sogenannten RepRap ist das kein Problem mehr. Der 3D-Drucker kann dreidimensionale Gegenstände aus Kunststoff drucken. Statt eines Toners oder Tinte benötigt der Replikator Kunststoffpulver. Dabei soll das Pulver nicht teurer sein als gewöhnliche Tinte oder Toner. Anfangs waren die 3D-Drucker kaum bezahlbar und lagen mindestens im Bereich einer fünfstelligen Summe.

Mittlerweile gibt es 3D Drucker auch für Privatpersonen zu günstigen Preisen. Um sich einen Überlick zu schaffen findet man hier 3D Drucker Test-Berichte.

Modellbauten müssen nicht mehr in aufwendiger Handarbeit hergestellt werden und können mit einem 3D-Drucker einfach ausgedruckt werden. Im Internet gibt es sogar Bauanleitungen für einen eigenen RepRap. In diesem Fall belaufen sich die Kosten auf 400,- Euro bis 500,- Euro. Damit der 3D-Drucker die benötigten Daten als Modell ausdrucken kann, müssen diese als 3D vorliegen. Die Druckvorlage wird in der Regel mit einem CAD-Programm erstellt. Nachdem der Druckauftrag gesendet wurde, schichtet der RepRap einzelne Kunststofffäden aufeinander und erzeugt dadurch das 3D-Modell.

So können dann unterschiedlichste Figuren einfach als dreidimensionales Objekt gedruckt werden. Der Phantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Der 3D-Drucker soll nicht nur mit Kunststoffpulver drucken können, sondern auch mit Schokolade.

Möglicherweise können in ferner Zukunft auch andere Materialien zum Drucken von 3D-Objekten verwendet werden. Auf www.youtube.de gibt es zahlreiche gute Videos von selbst gebauten 3D-Druckern oder professionellen Druckern wie diesem hier

One comment

  1. Ich bin der Überzeugung das der nächste Schritt im Hobby-Bereich Metall-Pulver sein wird. FDM und SLA ist ausgelutscht und in einigen Jahren sollte es bezahlbare 3D-Drucker geben die im SLS-Verfahren Metall verarbeiten können. Leider hindern derzeit vor allem noch aktive Patente die Entwicklung im Hobby-Bereich (öffentlich).
    Mal sehen was die Zukunft da noch bringen wird. Metall wäre sehr gut. Vor allem wenn stabile Ersatzteile benötigt werden.